Haus

 

»Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.«

aus Afrika

Unsere Kita

Unsere Kita:

Wir betreuen Kinder im Alter von 1-6/7 Jahren, Kinder mit Integrationsbedarf und die Hortkinder in unserer Außenstelle in der Grundschule Lauterbach.

 

Unser Haus:

Ein villenähnliches Gebäude, in ruhiger Lage umgeben von Feldern und einem nahegelegenen Wald. Unsere Einrichtung verfügt über eine 1000 qm große Fläche mit viel Grün. Ein großes Klettergerüst bietet den Kindern die Möglichkeit zum Hangeln, Rutschen und Balancieren. Außerdem sind zwei große Sandkästen mit Sonnensegel vorhanden und für alle „Kraftfahrer“ eine Rollerbahn mit Verkehrszeichen, auf der gegenseitige Rücksichtsnahme großgeschrieben wird. Ein eigens für unsere „Kleinsten“ abgetrennter Bereich bietet den Krippenkindern Sicherheit, wenn sich alle Kinder im Garten aufhalten. Auch unsere Holzeisenbahn nutzen vor allem die jüngeren Kinder sehr gern. Alle Mahlzeiten und andere Aktivitäten können bei schönem Wetter im Garten stattfinden, da feststehende Sitzgruppen mit Sonnenschutz vorhanden sind.

 

Kapazität:

Unser Haus bietet Platz für 62 Kinder, davon 25 Plätze für Kinder vor Vollendung des 3. Lebensjahres, davon 10 Plätze für Kinder vor Vollendung des 2. Lebensjahres, sowie 3 Plätze für Kinder mit Behinderungen.

 

 

 

In unserer Einrichtung werden die Kinder in vier Gruppen betreut. 
In der unteren Etage befinden sich zwei Krippengruppen und in der oberen Etage zwei Kindergartengruppen.

 

Kleine Raupen (1-2 Jahre)

Im Zimmer der "Kleinsten" bietet eine Bewegungsburg die Gelegenheit zum Klettern, Krabbeln, Verstecken und Spielen. Eine Verbindungstür trennt das Spielzimmer vom dazugehörigen Schlafraum.

 

Große Raupen (2-3 Jahre)

Eine große Bauecke, ein kleines Podest, sowie verschiedene Materialien, laden zum Spielen und Basteln ein. Außerdem findet ab und zu ein offener Vormittag gemeinsam mit den kleinen Raupen statt.

 

Power-Kids (3-4/5 Jahre)

Unseren Power-Kids steht in unserer Kita der größte Raum zur Verfügung. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit auf einem großen Podest zu spielen und dort auch einmal das gebaute stehen zu lassen.

 

Abenteuerzwerge (4-5/6 Jahre)

Im Zimmer der Abenteuerzwerge gibt es verschiedene Spielbereiche, wie Bauen, Puppenecke, Kreativecke und auch ein Platz zum Ausruhen. Eine angrenzende große Garderobe kann auch am Vormittag in die Aktivitäten von den Kindern mit einbezogen werden.

 

Zwergentankstelle

In der oberen Etage befindet sich unsere „Zwergentankstelle“. Dort können die Kinder zu jeder Zeit und je nach Wunsch verschiedene Getränke zu sich nehmen. Auch das tägliche Obstfrühstück, was von den Kindern selbständig zubereitet wird, findet in der „Zwergentankstelle“ statt. Selbst zum hauseigenen Frühstücks- und Vesperbuffet können sich die Kinder dort bedienen.

Angebote
  • Schnupperstunde für Kinder, die unsere Einrichtung bald besuchen werden
  • Intensive Eingewöhnung
  • Hauseigenes Frühstück
  • Teilnahme am Projekt „Tiger Kids“
  • Portfolio für jedes Kind
  • ortsübergreifendes Sommerfest und Lampionumzug
  • Teilnahme der Schulanfänger am Kiddy-Cup im Winter und Sommer
  • Bibliothek-Führerschein für unsere Schulanfänger
  • Bepflanzung unseres Hochbeetes mit der Edeka

 


WALDGRUPPE

Der Wald ist Abenteuer pur! An den vielen gemeinsamen Vormittagen im Wald war uns aufgefallen, wie intensiv die Zeit von den Kindern genutzt wurde. Wie schade war es, wenn wir das Spiel beenden mussten, um in der Kita das Mittagessen einzunehmen. Die Enttäuschung darüber war unseren Kindern ins Gesicht geschrieben. Sie hegten den Wunsch, einfach öfter und länger bleiben zu können, im Wald zu essen, vielleicht sogar zu schlafen… Das äußerten auch ihren Eltern gegenüber, die darauf das Gespräch mit uns suchten. Daraus wuchs unser gemeinsames Projekt der Waldkinder.

Seit September 2013 gibt es nun unsere Waldgruppe, die sich die „Abenteuerzwerge“ nennt. Hier werden 16 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren betreut.

Jeden Mittwoch machen wir uns mit Rucksack, Picknick und Bollerwagen auf den Weg in unser Waldgebiet. Dieses hat uns der sächsische Staatsforst zur Verfügung gestellt. Von hier aus starten wir auch größere Wanderungen, denn es gibt soviel zu entdecken!



Der Waldtag ist unabhängig vom Wetter (außer bei extremer Wetterlage).

Der Aufenthalt im Freien wird durch die Sommer- und Winterzeit bestimmt.

 

  • Sommer: 8.30-15.00 Uhr
  • Winter: 10.30-14.00 Uhr

 

An den anderen Wochentagen finden die Aktivitäten im Kita-Bereich statt. Dennoch sind wir immer als Waldgruppe erkennbar. So stellen wir viele Dinge selbst her, bauen mit natürlichen, oft auch selbst gesammelten Materialien, gehen Fragen auf den Grund, musizieren, arbeiten in Projekten und beziehen die gesamte Kita mit ein. Unser Ziel sind gesunde und selbstbewusste Kinder, die genug Körpererfahrungen sammeln können. Die ausgeglichen, vertrauensvoll, konzentrationsstark und neugierig ihren weiteren Lebensweg gehen werden. Kinder, die sich in freien Zeiten beschäftigen, auspowern oder einfach entspannen, ohne dabei die Vielfalt der Medien nutzen zu müssen. Auch die Nachhaltigkeit unserer Erziehung sollte für sich sprechen. Wenn wir es schaffen, dass unsere Kinder eine emotionale Bindung zur Natur aufbauen, werden sie auch später verantwortungsvoll mit ihr umgehen.

 

Erlebnisse im Wald

Einmal in der Woche geht es bei fast jedem Wetter, nachdem alle Waldkinder und ihre Rucksäcke gezählt sind, los in Richtung Wald. Der Wald ist für die Powerkids ein ganz besonderer Ort. Ein Ort, an dem intensive Naturerlebnisse möglich sind. Ein Ort, der Raum für Entdeckungen, Bewegungen und sinnliche Erfahrungen bietet Im Wald stehen Kinder oft vor neuen Herausforderungen: unebene Wege und herabhängende Äste erfordern Aufmerksamkeit, Bäume laden zum Klettern ein, oder „steile Abhänge“ müssen bewältigt werden. Die Kinder probieren im Wald ihre Fertigkeiten aus, sie sind motorisch sehr aktiv und entwickeln im Umgang mit Naturmaterialien eine zunehmende Selbständigkeit, Kreativität und Phantasie. Mit Ästen Höhlen bauen, Moos, Rinde und Zapfen sammeln, mit Stöcken in der Erde graben und stochern, morsche Baumstämme mit Stöcken bearbeiten und kleine Tiere beobachten … Dies alles erleben die Kinder gemeinsam, es wird diskutiert, verhandelt und abgestimmt, das stärkt das Sozialverhalten und Gemeinschaftsgefühl.

 

Ein erlebnisreicher Tag im Wald!

Pünktlich mit dem Schnee kam der Naturpädagoge Holger Stiehl aus Heidersdorf mit uns auf Wald-Erlebnis-Tour. Unser Ziel war die neue Futterkrippe, nahe der Wanderhütte, in Lauterbach. Da die alte Krippe schon dem Verfall preisgegeben war, machten sich die Brüder Carl und Conrad Scheffler zwischen Weihnachten und Neujahr ans Werk, eine neue Futterkrippe zu errichten. Darüber haben wir uns sehr gefreut und sagen von Herzen DANKE! Mit Herrn Stiehl konnten wir sie nun richtig einweihen. Jedes Kind hatte etwas Futter im Gepäck, um den Wildtieren etwas Gutes zu tun. Jetzt werden wir beobachten, welche Tiere diese Futtergelegenheit besuchen kommen. Dank, unseres Naturpädagogen können wir nun einige Spuren bestimmen und darauf sind wir sehr gespannt.

 

Aktuelles von der Waldgruppe

Seit einem Jahr nun wandert die Gruppe der Abenteuerzwerge fast jeden Mittwoch in die umliegenden Wälder von Lauterbach. Dabei haben wir so viele schöne Erlebnisse gehabt. Am liebsten aber sind wir in unserem Waldstück. Hier hat sich auch viel getan! Unser Förster Herr Kermer vom Forst-Amt Marienberg unterstützt uns tatkräftig mit spannenden Aktionen und bereichert so unseren Waldalltag. Wie sehr haben wir uns gefreut, dass er sein Versprechen wahr gemacht hat und den Bau einer Wanderhütte ermöglichte. An vielen kleinen Details haben wir gemerkt, wie sehr sich das Forst-Amt in die Bedürfnisse der Kinder hineinversetzt hat. So entsteht auch noch ein kleines Toiletten-Häuschen. Wir danken von Herzen und freuen uns jeden Mittwoch hier „wohnen“ zu dürfen. Neugierig haben wir die Baufortschritte beobachtet. Freudig haben wir Einzug gehalten. Wir wollen die Hütte für uns und viele Wanderer zu einem Erlebnis machen…

Konzept

Bildung beginnt schon sehr früh, deshalb stellen wir uns die Aufgabe, die uns anvertrauten Kinder auf diesen Weg zu begleiten. Die Kindertagesstätte stellt sich die Aufgabe, Selbstbildungsprozesse der Kinder wahrzunehmen, anzuregen, sowie von außen zu fördern und zu unterstützen. Grundvoraussetzung ist dabei ein Umfeld zu schaffen, dass sich die Kinder wohlfühlen, eine Vielfalt von Anregungen bereitzustellen, sowie Ihnen genügend Zeit zu geben um sich zu entwickeln. Wir möchten den Kindern helfen ihre eigene Identität auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, um sie so auf das Leben in der Gesellschaft, die durch starke Außenreize und Überangebote geprägt ist, vorzubereiten.

 

Wir arbeiten nach dem Lebensbezogenen Ansatz, da sich dieser in erster Linie am praktischen Leben orientiert. 
Dabei werden hauptsächlich folgende Grundprinzipien umgesetzt:

 

  • Zusammenleben der Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen, sowie Kinder mit Behinderungen
  • Erleben, statt theoretisch Vermitteln
  • Alltagsintegrierte Schulvorbereitung

 

Auf Grund der idealen Lage der Einrichtung haben wir uns in unserer Arbeit für drei wichtige Elemente entschieden: 

Das Nutzen und Erleben der Natur

Dabei wird die Nutzung des Waldes, der Wiesen, sowie des Gartens unserer Kita gezielt in die Selbstbildungsprozesse der Kinder einbezogen. Die Kinder lernen die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und erleben die Jahreszeiten bewusster.

 

Eine gesunde Lebensweise

Die Kinder benötigen: 

  • Genügend Schlaf
  • einen geregelten Tagesablauf
  • täglicher Aufenthalt im Freien
  • eine gesunde Ernährung

 

Alltagsintegrierte Schulvorbereitung

Um die Schuleingangsphase für unsere Schulanfänger problemlos zu gestalten, arbeiten wir eng mit der ortsansässigen Grundschule zusammen. Die Kinder gehen deshalb im vierzehntägigen Rhythmus zur Vorschule in die Grundschule. Mit zunehmendem Alter erweitern sich die Erfahrungsräume der Kinder. Den Wechsel des Kindes von der Kindertagesstätte zur Schule gestalten wir deshalb sanft, aber auch aktiv. Die Erzieher, Lehrer und Eltern wirken dabei gleichberechtigt an dieser Gestaltung mit. So lernen die Kinder ihre neuen Lern-und Lebensräume kennen, bauen Beziehungen auf und wenden ihre erworbenen Grundkompetenzen an. Für Erwachsene bedeutet die Kooperation, dass sie einen partnerschaftlichen Austausch über die Entwicklung des Kindes pflegen und aus seinen Interessen Projekte entwickeln.