Kinder brauchen keine perfekten Erwachsenen, sondern echte Menschen, die ihnen mit Einfühlungsvermögen, Geduld und einem offenen Herzen begegnen.
Für mich bedeutet Erziehung nicht nur Regeln zu vermitteln, sondern Kindern vorzuleben, wie man respektvoll, neugierig und mutig durchs Leben geht. Denn Kinder lernen vor allem durch das, was Erwachsene tun – weniger durch das, was sie sagen.
Humor, Wärme, Geborgenheit und Echtheit sind dabei für mich genauso wichtig wie Verlässlichkeit. Ich möchte Kindern einen sicheren Raum geben, in dem sie sich entwickeln, ausprobieren und angenommen fühlen können.
Besonders wichtig ist mir dabei der Gedanke, dass man die Welt der Kinder nur versteht, wenn man die eigene Kindheit nicht vergessen hat. Wer sich nicht mehr daran erinnert, wie groß Gefühle, Ängste und kleine Erfolge als Kind waren, verliert leicht den Zugang zu echter Empathie.
Ich wünsche mir, Kinder nicht nur zu begleiten, sondern ihnen mit meiner Aufmerksamkeit, Menschlichkeit und ehrlichem Interesse zu begegnen.
„Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge: Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann, und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ - Prof. Dr. Gerald Hüther